Über mich
Oder: Wie aus einer Idee immer wieder neue werden.
Hallo, ich bin Sven. Und irgendwie habe ich es geschafft, mir im Laufe der Jahre immer neue kreative Beschäftigungen zuzulegen. Langeweile scheint jedenfalls nicht zu meinen größten Problemen zu gehören.

Ende der 90er – Mit 30 wird man vernünftig. Angeblich.
Während andere in diesem Alter vielleicht langsam wussten, was sie mit ihrem Leben anfangen wollten, entdeckte ich meine kreative Ader. Ich lernte Grafiker und freundete mich mit Adobe an.
Aus der anfänglichen Bekanntschaft wurde eine ziemlich dauerhafte Beziehung. Photoshop, Illustrator und Co. gehörten bald zum Alltag. Und ich stellte fest: Ideen im Kopf zu haben ist schön. Sie tatsächlich sichtbar zu machen, ist noch viel schöner.
2014 – Einmal Kamera, bitte!
Irgendwann kam ich auf die Idee, mir eine Kamera zu kaufen. Einfach so. Ohne großen Plan.
Was als spontane Anschaffung begann, entwickelte sich zu einer echten Leidenschaft. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen. Licht, Perspektiven, Details – Dinge, an denen ich früher achtlos vorbeigelaufen wäre, wurden interessant.
Seitdem versuche ich, meinen fotografischen Blick immer weiter zu schulen. Und gelegentlich liege, knie oder stehe ich dafür an Orten, an denen normale Menschen vermutlich einfach weitergehen würden.
2026 – Jetzt wird's dreidimensional!
Anfang 2026 dachte ich mir offenbar, dass zwei kreative Hobbys noch lange nicht reichen. Also zog ein 3D-Drucker ein.
Seitdem werden aus digitalen Modellen greifbare Figuren, die anschließend auch noch Farbe bekommen. Faszinierend, was man damit alles erschaffen kann.
Und manchmal lernt man dabei auch, dass ein 3D-Drucker durchaus seinen eigenen Kopf haben kann. Besonders dann, wenn man gerade nicht hinschaut.
Leise Lyrik – Wenn Sprachnerds ein Mikrofon entdecken
Ich habe eine gewisse Schwäche für die deutsche Sprache. Für schöne Formulierungen, den Klang von Worten und dafür, wie viel ein einzelner Satz ausdrücken kann.
Man könnte es auch Nerdigkeit nennen. Ich nehme das als Kompliment.
Irgendwann entstand daraus die Idee zu meinem YouTube-Kanal Leise Lyrik. Dort lese ich Gedichte und literarische Texte – ruhig, ohne große Inszenierung und mit Freude an der Sprache.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel. Nur ein paar gute Worte und jemanden, der sie vorliest.
Und heute?
Heute bewege ich mich irgendwo zwischen Grafik, Fotografie, 3D-Druck und Mikrofon. Mal digital, mal analog, mal mit Farbe an den Fingern und mal mit einem Gedicht im Kopf.
Einen großen Masterplan gab es dafür nie. Eigentlich bin ich immer nur einer neuen Idee gefolgt.
Und wer weiß, was mir als Nächstes einfällt.
